21.02.2009

brothering

The issue for Brothers today is how to live without a clear identity. Even though I don’t know, if brothers in the past were clear about it, I like to see the old pictures, when our first brothers in the society were building new mission houses or acting as workmen and artists.

Today the houses are all built. So, what gives us identity? I was always searching for a theory which might help me to clarify the brother’s identity. While reflecting, I discovered three characteristics of brothering which are based on the gift of meeting extraordinary people, people who are mostly standing on the edges of our society.


Looking past:
As a brother I try to look behind the stigma to see the dignity of each person. I was taught this lesson when I was invited for dinner by life long prisoners. Just entering into a high security prison is an experience in itself. At first, I saw them with the label of “lifelong prisoners” so I felt unsafe and unconfident. I had to look past that! Later on I was deeply moved by this shared dinner. I’m also grateful for my experience living with handicapped people. They know how to look beyond appearances.


Becoming one OF them:
A beggar in the city asked me once for some money. I told him that I didn’t have any but that I just came from a place where he could find food. He said: “Oh, sorry, you are one of us.” That’s it: being one of them! This expresses equality and is a great idea and a challenge for a Brother.


Becoming one FOR them:
We’re faced with inequities daily. “Being one FOR them” expresses advocacy for those whose voice is not heard. I still get goose bumps when I think about a silent protest held in front of a custody pending deportation. I still see the arms of the deportees through the windows and trellises and won’t forget their cries!



Grassroots meetings are essential and I’m convinced that God’s most favourite places are downstairs! Why else did he come down from heaven? The three kings were looking for the newborn king – upstairs! But they found him downstairs in the stable. The prostitute couldn’t find him upstairs with the Pharisees, she found him downstairs on the same level where she cried her tears. And Jesus went down on his knees to wash his friends’ feeds. He asked us to follow his example!

The three characteristics might be a benchmark for brothering. They’re worth thinking about!

18.02.2009

Australian English

To give you an idea:

"On Friday arvo, after I'd finished at uni, I rocked up to my mate's barbie in my new sunnies. By the time I got there, heaps of people where already pissed. Soon after, this one dickhead called Bazza really pissed me off. The stupid bludger didn't pay any attention to the barbie and so he burnt all the roo meat. I was starving because the only thing I'd eaten since brekkie was some chewie. I wasn't too worried though, because Macca's was just across the road os it was a piece of piss for me to get a burger in the end."

That's my daily life!

10.02.2009

I'm all right!!!

Der Sueden brennt und der Norden ist ueberflutet. Ich habe gehoert, dass die Medien in Europa voll der schrecklichen Nachrichten sind. Es ist wirklich unvorstellbar.

Heute ist mein OTP-Direktor aus Melbourne gekommen. Unser Haus dort ist ca. 70 km von den Braenden entfernt ... die Mitbrueder dort sind von allem verschont - Gott sei Dank.

Wenn Australier sonst jeden Ausdruck von Glauben und Religion tunlichst vermeiden, so kommt doch in diesen Tagen immer wieder der Glauben durch. Journalisten sagen im Fernsehen: "Our prayers are with you." Und eben habe ich im Fernsehen ein Ehepaar gesehen, dass drei Tage voneinander getrennt war ... sie wussten nichts voneinander und befuerchteten beide das Schlimmste. Beim wirklich beruehrenden Wiedersehen wurde kommentiert: "Their prayers were answered."

Beten wir weiterhin fuer die Opfer dieser schrecklichen Katastrophe,
fuer alle, die trauern ...
fuer alle, die weiterhin ihr Leben riskieren ...
fuer alle, die in Ruinen sitzen ...
fuer alle, die nicht weiterwissen ...
fuer alle, deren Traueme auf einmal dahin sind ...
fuer alle, die jetzt vor einem Neuanfang stehen ...
fuer jene, die das Feuer entzuendet haben ... OUR PRAYERS ARE WITH YOU!

01.02.2009

'Im tiefsten Osten ...'














Mit meinen Mitschülern war ich wieder mal gemeinsam unterwegs. Der östlichste Punkt Australiens hat uns angelockt. Und so haben wir Queensland hinter uns gelassen und sind nach Byron Bay in New South Wales gefahren. Dort gibt es tolle Strände, einen berühmten Leuchtturm und eben einen auf den ersten Blick recht unscheinbaren Felsen, der aber das Glück hat, der östlichste Punkt des Austrlalischen Festlandes zu sein und der so doch eine 'Berühmtheit' geworden ist.
Besonders freue ich mich über Kontakte und Freundschaften, die bei diesen Ausflügen entstehen. Es ist gut, neben den Mitbrüdern in der Kommunität, noch andere Menschen zu kennen, mit denen ich mich verabreden und etwas unternehmen kann. Es ist ein tolles Miteinander entstanden. Immer wieder machen wir die Erfahrung, dass die Aussies total nett sind, ... sie haben immer ein gutes Wort, das über ihre Lippen kommt und sind stets hilfsbereit, wenn wir eine Frage haben. Weitere, persönlichere Kontakte entstehen hingegen eher selten. Natürlich ist die Sprache eine Barriere, die wir aber durch die Kontakte mit den Aussies aber auch leichter überwinden könnten. Ja, so bleiben die Ausländer dann oft unter sich ... und haben so ihren Spass!
Australiens Schönheit der Natur in ihrer Pflanzen- und Tierwelt lässt mich oft nur staunen. Gott hat alles so wunderbar geschaffen, Gott sei Dank!

29.01.2009

What's this???


How do we call this animal??? I really forgot the name. Who can help me?

Saint Joseph Freinademetz

Heute ist wieder einmal ein besonderer Tag: Wir gedenken unseres Mitbruders, dem Hl Joseph Freinademetz, der als erster Missionar unserer Gemeinschaft nach China gesandt wurde. Es war nicht leicht fuer ihn in diesem fremden Land "anzukommen". Doch nach den anfaenglichen Schwierigkeiten hat er die Chinesen lieben gelernt und wurde selbst einer von ihnen. Von ihm ist die Aussage ueberliefert, dass er auch im Himmel ein Chines sein wolle. Das kleine Bild gefaellt mir recht gut. Seine Kleidung und sein Aussehen druecken die auesserre und innere Wandlung des Tirolers aus. In seinen Haenden haelt er die Heilige Schrift und er haelt sie so, als wollte er die Heilige Schrift in unsere Haende weitergeben ... TAKE IT!!!


Some inspirational sayings of Saint Joseph:

"We need missionaries who are workers in the sense of the Bible. The Lord has told us to ask for workers, not for excellent theologians."

"A society without joy is a sick society. Joy and humour should really inspire us."

"I am really happy, healthy and satisfied. I cannot thank the Lord enough for having sent me to be a missioanry in China. I would not want to be at any other place in the world."

"Even if I don't have much to give to my neighbour, I will at least use every opportunity to make him happy."

"I love my dear Chinese ever more, and my only wish is to live and die among them. Now already I am more Chinese than Tyrolean, and in heaven I also want to remain Chinese."

"You do not need to fear! ... We are always in God's hand!"

To the person:
Joseph Freinademetz was born in Oies/Abtei in the diocese of Bressanone/Brixen in 1852, and was ordained a priest in 1875. He joined the Society of the Divine Word at Steyl, Netherlands, and was sent as a missionary to China in 1879. There he tirelessly proclaimed the Gospel until his death in Taikia on January 28, 1908.

26.01.2009

Australia Day, Nationalf(R)eiertag

Alles fing damit an, dass Br. Martin sagte: Am Australia Day haben wir ein BBQ!!!
Gestern zog er los, um den Einkauf fuer heute zu erledigen. Als ich ihn abholte, hatte er ganze ZWEI Australische Flaggen gekauft. Ich dachte nur, dass das wohl ein mageres BBQ werden wird und war recht angefressen ob der Tatsache, dass so nichts organisiert schien ... so war unser Kuehlschrank heute Morgen immer noch recht leer. Um 09.00 Uhr fuhr Br. Martin zum Flughafen als eine Frau am Telefon fragte: Habt ihr eine Mikrowelle ... wir kommen gleich zum BBQ und das Fleisch ist noch gefroren!
Das Wort "gleich" liess mich gleich noch mehr angefressen sein ... war ich doch davon ausgegangen, dass wir am Nachmittag mit dem BBQ starten wuerden und es gab ja noch sooooo viel zu organisieren.
Als Martin zurueckkam haben wir erst einmal 20 Stuehle gestellt und ein Zeltdach aufgespannt. Dann kamen auch schon die Gaeste und jeder brachte was zum Essen mit. ALLE zusammen waren wir heute 41 Kinder und Erwachsene ... es gab fuer jeden mehr als genung zu essen und die Stimmung war so richtig gut!!! Und was hab ich daraus gelernt: Entspannen, ... ich muss nicht die Kontrolle ueber "alles" haben und es wird alles gut!!! Ich denke das die Bilder das bezeugen.
Ihr seht die zwei Fahnen,
ihr seht Menschen aus ganz verschiedenen Himmelsrichtungen, die sich alle irgendwie in Australien zuhause fuehlen,
ihr seht unseren Garten mit den alten Bauemen und wie die Kinder darin klettern,
ihr seht ... ach, schaut selbst:

22.01.2009

REIF FUER DIE INSEL

Nachdem wir von Montag bis Freitag brave Sprachstudenten sind und hart studieren, hatten wir beschlossen, am letzten Samstag nach gemeinsamer Erholung zu suchen. Wir waren erfolgreich und es war ein erlebnisreicher Tag ... mal wieder multikulti: Korea, Taiwan, Japan, Chile und Deutschland waren vertreten.
Unser Ausflug fuehrte uns auf "Stradbroke Island", wo wir zum Lunch Seafood teilten, die hohen Wellen genossen, eine Wasserschildkroete entdeckten und uns trauten, die Python zu beruehren. Nur Rodrigo, unser Chilene, war so mutig!
Als wir dann am naechsten Schultag von unserem Ausflug berichteten, erzaehlte uns unser Lehrer folgende Geschichte:
Als die Ersten Bewohner noch alleine auf der Insel lebten, lebten sie vor allem vom Fischfang. Sie hatten Netze und sie gingen ein Buendnis mit den Delphinen ein. Die Delphine zogen ihre Netze aufs Meer hinuas und unterstuetzten so den Fischfang. Im Gegenzug wurde natuerlich mit den Delphinen geteilt, die sich durch ihre Mithilfe ihr Dinner sicherten.
Ist das nicht klasse, wie sehr die Menschen mit der Natur verbunden waren und im Einklang mit ihr lebten.

Uebrigens lebt der Neffe eines Mitbruders auf dieser Insel. Auch wenn er nicht fischt, so fuettert er dennoch jeden Abend drei Delphine, die hungrig zu ihm kommen.

15.01.2009

PATER - DUX - FUNDATOR

Ohne diesen Mann, Arnold Janssen, gaebe es heute keine Steyler Missionare. Wir feiern heute seinen 100. Todestag und fuehlen uns nach wie vor durch sein Beispiel inspiriert. Ein Mitbruder hat heute etwas Schoenes erzaehlt: Als er in den USA Theologie studierte, traf er immer wieder einen alten Mitbruder, Brother Frederick, der als Farmer arbeitete. Br. Frederick hat den Stifter Arnold Janssen so kennenglernt, dass er jeden Tag zu moeglichst all seinen Mitbruedern ging, sich nach ihrem Befinden erkundigte und sie in ihrem Arbeiten motivierte. So soll es auch Arnolds Neffe gemacht haben, der spaeter auch Steyler Missionar wurde und in die USA ging. Ich denke, dass Arnold Janssen ne gewissen Ausstrahlungskraft hatte, wie sonst waere es moeglich gewesen, dass der Start in diesem bescheidnen Haus, einem ehemaliges Wirtshaus, zu dem wurde, was die Steyler heute sind und was sie werden werden ...


Diesen besonderen Tag haben wir heute mit unseren Schwestern, den Dienerinnen des Heiligen Geistes gefeiert. Ihre Gemeinschaft wurde ebenfalss von Arnold Janssen gegruendet. Zum ersten Mal habe ich Schwester Juliana getroffen, die so wie ich aus dem Saarland (Lebach) kommt. Es war nett, so mitten in Australien mal "saarlaendisch zu schwaetze".

11.01.2009

Schubladen

Wenn man so die Schubladen öffnet ... dann kommen einige Geschichten zum Vorschein.
Es geht um KULTUR, Esskultur!
Die Anzahl der "Stäbchen" und die Tatsache, dass sie so selbstverständlich neben dem Silberbesteck liegen macht deutlich, wie sehr unsere Gemeinschaft von Asiaten geprägt ist.
Gott sei Dank!
Zwar habe ich noch nicht wirklich gelernt mit den Stäbchen zu essen, aber ich habe mich an die australische Tischkultur mittlerweile gewöhnt. Wenn Ihr genau hinschaut könnt ihr bei den Löffeln runde und ovale Formen sehen. Die Runden sind für die Suppe und die Ovalen für das Eis! Es hat ehrlich gesagt ne ganze Weile gedauert bis ich mir das behalten konnte. Nicht, dass es Wichtigeres gäbe ... aber ich will ja kein Durcheinander am Tisch verursachen.
Machen wir in Europa auch solche Unterschiede? Auf dass jetzt bitte niemand auf die Idee kommt, mich silberne Löffel "klauen" zu lassen!

04.01.2009

blue mountains mission - fotodoku - bildergeschichte

Wenn man sich auf den Weg macht,













Berge besteigt,














die "three sisters" überwindet,










Wege zurücklegt,
drei Stunden zuvor klebten wir noch an (fast auf) diesen "three sisters")













dem Wasser zur Quelle folgt,













dann kann man die ERSTEN Bewohner Australiens treffen!


Steyler in Thailand

Mit dem neuen Jahr rueckt "Thailand" fuer mich schon wieder ein ganzes Stueck naeher. Nachdem ich auch von einigen Mitbruedern nette Geschichten ueber unsere Praensenz dort gehoert habe, steigt mein Interesse noch mehr.
Hier habe ich mal eine kleine Zusammenfassung unseres Engagements in Nong Bua Lamphu zusammengestellt:

http://docs.google.com/Presentation?id=ddqndfv3_6gq6kx4fs

03.01.2009

fort-BEWEGUNG





Man passt sich irgendwie an ...!
Nachdem ich in den letzten zwei Wochen drei Langstrecken zurücklegte,
war es gut zwischendurch mal was fort-BEWEGUNG zu machen.

01.01.2009

Happy New Year!!!








Ein FROHES und GUTES JAHR 2009
wuensche ich Euch noch einmal
mit den Bildern "unseres" Feuerwerks.
Das Feuerwerk in Verbindung mit der Kulisse
war wirklich ein Traum.



Hier ein Link zu professionellen Bildern:
http://www.smh.com.au/news/photogallery/national/sydneys-skyline-comes-alive/2009/01/01/1230681584600.html

31.12.2008

21.360.000 Australier

und viele Touristen werden heute das NEUE JAHR 2009 begruessen!

In Melbourne habe ich mir Zeit genommen und das Einwanderermuseum besucht:


Irgendwie ist es schon merkwuedrig, die Geschichte dieses Landes und seiner Menschen zu betrachten. Ich bin schon froh, dass ich im Jahr 2008 (!) nach Australien kam. Im Musuem hat man ein Schiff rekonstruiert, das die Situation der Auswanderer recht eindruecklich verdeutlicht. Entscheidend war wohl, welcher KLASSE man angehoerte (3. Klasse hatte keine Rettungsringe und ich erspare Euch eine Schilderung der unterscheidlichen sanitaeren Einrichtungen).
Im heutigen Australien, wenn ich das mal so global sagen kann, hat man eher den Eindruck, dass die Menschen alle gleich sind und "es" wird eher weniger in Hierarchien gedacht. Ich hab mir gedacht, dass gerade das seinen Ursprung in den oft so schwierigen Anfangssituationen der Einwanderer hat.
Dass "no worries, mate" heute zu dem australsichen Ausdruck schlechthin wurde, das kann vielleicht auch aus dieser Zeit stammen. ("Ist nicht schlimm, Kollege!")

Kommt gut ins NEUE JAHR und ich wuensche Euch ein supergutes Jahr 2009 ...
und sollte es, wovon wir nicht ausgehen, einmal nicht ganz so perfekt sein, ... "no worries, mate!!!"